Frank Goyke | Wer bin ich? | Wer war ich? | Was habe ich getan?

Alkoholiker »Aber Schleswig-Holstein, Herr Lindemann, hat für ein Flächenland eine erkleckliche Kriminalität. Hier gibt es doch nur Alkoholiker und Bullen, und die Trinker bringen sich gegenseitig um.«

S. 7 ff. in »Heldenschlacht«, Kriminalroman, Rake Verlag Kiel, 2001
Alleinerziehende Mutter   »Allein Erziehende leben grundsätzlich mit einem enormen Risiko der Verarmung und Verschuldung, bei Frauen ist diese Gefahr größer, da sie häufig weniger verdienen als Männer.«

S. 94 in »Klarkommen mit dem Auskommen. Private Haushalts- und Kreditplanung«, Orell Füssli Verlag, Zürich, 2000
Bundeskanzler     »Riebeck verurteilte Kinder aus reichem und einflußreichem Hause ebenso wie arme Schweine; Papas Macht beeindruckte ihn überhaupt nicht, und wenn Papa im Gerichtssaal damit prahlte, dem Bundeskanzler die Hand gedrückt zu haben, verpflichtete ihn der Richter, zur Sache zu sprechen. In der Sache kam der Kanzler nie vor.«

S. 112 in »Felix, mon amour«, Roman, Schwarzkopf & Schwarzkopf Verlag Berlin, 1996
Drogendealer »Das Haus, das der Justizvollzugsbeamte Rudolf Kissing in Frohnau bewohnte, hatte bereits in der Akte mehr als geräumig ausgesehen, aber in natura war es eine mittlere Sensation; man hätte es für die Villa eines Großindustriellen halten können.«

S. 89 in  »Tegeler Trauerspiel«, Kriminalroman, Schwarzkopf & Schwarzkopf Verlag Berlin, 1994
Drückerkolonnenführer

»Auch Dietrich Kölling und die Blissow begaben sich zu dem Haus, das den Drückern als Quartier diente. Die Tür befand sich an der Giebelfront, und hinter ihr erstreckte sich ein Flur bis zum gegenüberliegenden Ende des Gebäudes. Von diesem Flur gingen in regelmäßigen Abständen weitere Türen ab. Es stank nach Schwamm und ungereinigten Klosetts. Becker kam Dietrich Kölling und der Blissow in Begleitung eines glatzköpfigen Mannes um die Vierzig entgegen.

›Herr Rutkowski, der Chef des Unternehmens‹, stellte er ihn vor.«

S. 168 in »Grüße vom Boss«, Kriminalroman, Goldmann, München 1999
Falschmünzer   »Ludwig der Fromme erläßt in seinen Kapitularien die ersten Strafbestimmungen gegen Falschmünzerei. Münzfälschern soll die Hand abgeschlagen werden, und das wird auch in der Folgezeit so praktiziert. Allerdings werden die Strafen für Falschmünzer immer grausamer.«

S. 134 f. in »Lexikon des Geldes«, Schwarzkopf & Schwarzkopf Verlag Berlin, 2001 
Fotografin

»Dietrich Kölling trug das Wort ledig in die entsprechende Spalte ein. Er mochte Menschen nicht, die einem, noch bevor sie sich vorgestellt hatten, ihre sexuellen Vorlieben ins Gesicht schleuderten.

›Und Ihr Beruf?‹

›Fotogräfin.«

S. 83 in »Der kleine Pariser«, Kriminalroman, Goldmann, München, 1999
Hans van Gulden   »Von Hans van Gulden heißt es, er sei 1949 in Groningen geboren worden. Möglicherweise schlägt er sich als Kunsthistoriker, Kunsthändler und Krimiautor durchs Leben. Unbestätigten Gerüchten zufolge soll er sich in Berlin, Paris und New York aufhalten, aber auch in Los Angeles, Mexico City und Kuala Lumpur wurde er schon gesehen.«

in »Schöne Bürger«   in »Amok und Koma«   in »Mazze und Mensur«,  Schwarzkopf & Schwarzkopf Verlag Berlin, 1993-1998
Hausmeister   »Seit zwölf Jahren war er nun Hausmeister an der Theodor-Fontane- Schule, und mittlerweile wußte kaum einer der Lehrer noch etwas von seiner Vergangenheit.«

S. 21 in »Dummer junge, toter Junge«, Schwarzkopf & Schwarzkopf Verlag Berlin, 1995
Hirnloser Antifaschist   »Dietrich Kölling war auf hundertachtzig. Einmal im Jahr spielten verblödete Hausbesetzer, hirnlose Antifaschisten und andere Wahnsinnige wilde Sau, weil das Laune machte und angeblich den Staat kaputt, aber für die Irren waren die Polizeibereitschaften zuständig und der Staatsschutz, nicht die Mordkommissionen.«

S. 8 in »Hexentanz«, Schwarzkopf & Schwarzkopf Verlag Berlin, 1997  
Innensenator »Seit einigen Tagen gab es eine neue Polizeistruktur in Berlin, die der Innensenator schlank, und die der Polizeipräsident straff genannt hatte. Der Oberrat, der seit zwölf Jahren allen Berliner Mordkommissionen vorstand, war bislang ohne eine straffe Polizei ausgekommen.«

S. 93 in »Tegeler Trauerspiel«, Kriminalroman, Schwarzkopf & Schwarzkopf Verlag Berlin, 1994 
Inspecteur principal »L’inspecteur principal Blissow devint très pâle.

S. 120 in »Vol au-dessus d’un nid de ripoux«, roman policier, Fleuve noir, Paris, 1998
Knabenmörder

»›Ein Knabenmörder also‹, sagte Matzack nachdenklich.
›Natürlich. Frauen tun so was nicht.‹  
›Warum eigentlich nicht?‹  
Der Arzt zuckte nur die Schultern.  
Der Junge war nicht nackt, aber entblößt. Ihm fehlten die Schuhe und das T-Shirt. Die Schuhe und das T-Shirt mußte der Mörder weit fortgeschleudert haben; gefunden hatte man sie schon, und sie wurde gerade fotografiert.  Oder der Junge hatte sie fortgeschleudert, dachte Matzack. Und ließ den Gedanken sofort fallen.«  

S. 159 in Knaben Liebe, Thriller, Schwarzkopf & Schwarzkopf Verlag Berlin, 1995  

Kriminalhauptkommissar   in allen Dietrich-Kölling-Krimis

Schwarzkopf & Schwarzkopf, Berlin und Goldmann, München
  
Louise am Hauptbahnhof   »Gut einen Monat hatte Louise am Hauptbahnhof verbracht, als ich sie doch bei einem ihrer Diebeszüge beobachten konnte. Meine Entdeckung war ein purer Zufall ...«  

S. 62 in »Berlin noir«, Anthologie mit S-Bahn-Krimis, Rotbuch Verlag Hamburg, 1997
Mörder   »Ein Spiel, habe ich gesagt. Ihc bereite ein Spiel vor, und am Ende dieses Spiels wirst du tot sein. Er hat gelacht. Das ist aber ein doofes Spiel, hat er gesagt. Klar, hab ich gesagt, ein saublödes Spiel.«  

S. 179  in »Ruf doch mal an«, Kriminalroman, Schwarzkopf & Schwarzkopf Verlag Berlin, 1994 
Schutzgeldjäger »Giovanni wird aus dem Krankenhaus entlassen. Schimanski betritt Thanners Zimmer. Der bemerkt erfreut, daß Schimanski wieder eine Waffe trägt. Schimanski berichtigt seinen Kollegen: es sei seine, Thanners, Waffe.  

S. 180 in »»Horst Schimanski. Tatort mit Götz George. Das große Buch für Fans«, Schwarzkopf & Schwarzkopf Verlag, Berlin, 1997
Sozialarbeiter »Ich kam eine halbe Stunde zu spät, und als ich die Tür zu meinem Arbeitszimmer aufstieß, sah ich sie vor mir: die Blütem von Jug III, Frau Schröter und Frau Wagenknecht. Sie saßen bereits an ihren Schreibtischen, denn sie waren immer pünktlich, es sei denn, die Kinder waren krank. Krank wurden die Kinder, wenn es Arbeit gab. Heute waren meine Kolleginnen da. Es würde ein beschaulicher Tag werden.«  

S. 5 ff. in »Felix mon amour«,  Roman, Schwarzkopf & Schwarzkopf Verlag Berlin, 1996 
Steinbock-Oma »Ausgerechnet an der Ampel vor dem Sozialamt hätte Dorle Ziller beinahe einen Verkehrsunfall verursacht. Diese Ampel sicherte keine Kreuzung, sondern einen schlichten Überweg. Sie reagierte auf den Knopfdruck querungswilliger Passanten, und böse Zungen behaupteten, man habe die Ampel nur installiert, damit die Säufer sicher den Weg zum Trog fänden.«  

S. 149 ff. in »Kaltblütige Steinböcke«, Astrokrimis, Ullstein Verlag, Berlin, 2001  
Stewardess

»7. Gebot: Mein Auto ist reserviert für Stewardessen.

8. Gebot: Synchronschwimmen ist kein Sport.

9. Gebot: Schlammcatchen ist ein Sport.«

S. 25 in »»Al Bundy. Eine schrecklich nette Familie. Das große Buch für Fans«, Schwarzkopf & Schwarzkopf Verlag, Berlin
Tante Emma »Ich bin mir nicht sicher, ob ich Interessen vertrete oder Interessenkonflikte verwalte. Was dem einen sin Uhl, ist dem andern sin Nachtigal. Angeblich soll ja der Mittelstand von Olympia profitieren. Aber rechnen Sie mal wie ein Milchmädchen: Für Tante Emma verdoppeln sich die Mieten und die Umsätze. Bloß, die höheren Umsätze hat sie während einiger Tage, die Mieten für immer.«  

S. 59 in »Schneller, höher, weiter«, Kriminalroman, Goldmann Verlag München, 2000 
Tieftauchtopf »Martin war zuletzt Ausbildungsleiter am Tieftauchtopf im holsteinischen Neustadt gewesen und dann wegen seiner Krankheit ausgemustert worden. Er hatte keine Frau und keine Kinder, und vor sechsunddreißig Jahren war er zwar einer der glorreichen Sechs gewesen, aber der zugeknöpfteste.«  

S. 151 in »Heldenschlacht«, Kriminalroman, Rake Verlag, Kiel, 2001 
Zwei minderjährige Geschwister »›Mir wurde mitgeteilt, daß zwei minderjährige Geschwister vermißt werden, die sich nach Angaben ihrer Angehörigen vor dem Brand im Haus befunden hatten. Warten Sie, die kommen aus Rumänien und haben so schwierige Namen.‹ Der Privatdozent blätterte in seinen Papieren. ›Hier: Fane und Viorel Halaicu, elf und dreizehn Jahre alt, männlich.‹«

S. 88 in »Getreu bis in den Tod«, Kriminalroman, Verlag Das Neue Berlin, 2000


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